Hinweispflicht des Planers bei Videoüberwachung

Als Planer  oder Installateur haben Sie Hinweispflichten zum Datenschutz

Eine Missachtung der Datenschutzvorschriften kann dazu führen, dass der Betrieb von Videoanlagen ganz oder teilweise von der jeweiligen Landesdatenschutzbehörde untersagt wird. Zusätzlich ist der Betreiber nicht unerheblichen Bußgeldern seitens der Behörden, Abmahnungen durch Mitbewerber oder  Schadensersatzforderungen von betroffenen Mitarbeitern oder Kunden ausgesetzt. Entspricht  die Installation der Videoanlage nicht in allen Punkten dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), dann ist sie gesetzwidrig. Ist diese gesetzwidrige Installation auf einen Beratungsfehler des beauftragten Planers oder Errichters zurückzuführen ist, so können diese in Regress genommen werden, wenn durch deren Planung oder Installation gegen das BDSG verstoßen wird. Wenn sie nicht das Risiko eingehen wollen, dass Ihnen ein Beratungsmangel unterstellt wird, dann müssen Sie den Betreiber zumindest auf mögliche rechtliche Risiken hinweisen, bzw. die Videoüberwachung so planen oder ausführen, dass nicht gegen das BDSG verstoßen wird.

Bei der Planung, Einführung und dem Betrieb von Videoüberwachungsanlagen sind datenschutz-rechtliche Bestimmungen zu beachten. Welche Maßnahmen vor der Installation einer Videoüberwachung gem. Bundesdatenschutzgesetz und  Beschäftigtendatenschutz  erforderlich sind erfahren Sie in unserem White-Paper „Videoüberwachung am Arbeitsplatz“.