Videoüberwachung im Einzelhandel

Sie betreiben ein Gewerbe und in Ihrem Geschäft oder auf Ihrem Firmengelände ist eine Video-Überwachungsanlage installiert.

Was Sie derzeit vielleicht noch gar nicht wissen.
Ihre Videoanlage ist  in einem sogenannten  „öffentlich zugänglichen Raum“ installiert.
Was Sie hätten tun müssen, bevor Ihre Videoüberwachungsanlage überhaupt in Betrieb hätte gehen dürfen, das schreibt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)und seit 2016 die DSGVO ganz genau vor.

Neues OLG-Urteil zur Videoüberwachung im Einzelhandel

https://asd-law.com/news/videoueberwachung-was-ist-erlaubt-und-wo-sind-die-grenzen/

10 Millionen Bußgeld wegen nicht datenschutzkonformer Videoüberwachung

https://deutsche-datenschutzhilfe.de/10-millionen-bussgeld-wegen-videoueberwachung/

 


Wenn Sie eine Videoüberwachung installiert haben und kein Bußgeld riskieren wollen, dann können Sie sich an das EFDAT-Institut  www.efdat.de oder an die Deutsche Datenschutzhilfe e.V.  www.datenschutz-hilfe.de wenden.

Bußgelder werden für die Landesdatenschutzbehörden zur Pflicht
Datenschutzverstöße müssen seit dem 25.5.2018 geahndet werden (Art. 83 DSGVO). Es steht also nicht mehr im Ermessen der Datenschutzbehörden, ob ein Verstoß „bestraft“ wird; lediglich  die Höhe des zu verhängenden Bußgeldes liegt im Entscheidungsbereich der Behörden. Die DSGVO schreibt den Datenschutzbehörden eindeutig vor, dass Geldbußen in jedem Einzelfall wirksam, abschreckend und verhältnismäßig sein müssen.